Eisenhydroxidbasierte Adsorbermaterialien für die Gewässersanierung und -restaurierung

Allgemeines

Die Eutrophierung von Seen stellt weltweit eines der häufigsten Gewässergüteprobleme dar. Die mit der Eutrophierung einhergehenden Nutzungseinschränkungen z. B. bezüglich der Trinkwassergewinnung, der Fischzucht oder eines Badebetriebes führen vielfach zu Bemühungen um eine Verbesserung der Trophiesituation.
Als Hauptursache für die Eutrophierung von Gewässern gilt eine übermäßige Verfügbarkeit von Phosphor im Wasserkörper und in den Sedimenten, die zu einer gesteigerten pflanzlichen Produktion führt. Phosphor stellt jedoch ebenfalls den limitierenden Faktor für eine Eutrophierung dar, d.h. durch eine gezielte Absenkung der Konzentration an pflanzenverfügbarem Phosphor lässt sich die Eutrophierung wirksam bekämpfen.
Eine sehr effektive Möglichkeit hierzu besteht in der Festlegung von Phosphor an der Oberfläche von Eisenhydroxidpartikeln. Um den unterschiedlichen Anforderungen hinsichtlich der Behandlungstechnologie gerecht zu werden, wurde eine Palette an Produkten unter der Bezeichnung “FerroSorp® GW” entwickelt, mit denen sich sowohl insitu- als auch exsitu-Maßnahmen zur Phosphatelimination realisieren lassen.

Wirkungsweise

In Wasser gelöst vorliegende Phosphat-Ionen werden in einem ersten Schritt adsorptiv an die FerroSorp® GW-Oberfläche gebunden. In einer nachfolgenden Reaktion erfolgt die Umwandlung zu stabilem Eisenphosphat gemäß nachfolgender Reaktionsgleichung:

Die Produktpalette

FerroSorp® GW ist in den folgenden Standardkornbereichen erhältlich:

Einsatzgebiete

Abhängig vom Kornbereich können folgende Einsatzfälle für FerroSorp® GW empfohlen werden:

Beispiele für Einsatzvarianten

Die Vorteile im Überblick

Im Vergleich mit Eisen- oder Aluminiumsalzlösungen

Prospektblatt FerroSorp® GW [22 KB]